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Ammersee 2010
Wo sind die Meister 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Beckmann   
Freitag, 13. August 2010 um 18:01 Uhr

Wo sind die Meister 2010? Wer hat den Pokal? Was war los am Ammersee

Von Bord der „Lahmen Ente“ ein Bericht von Wilhelm Beckmann

Das historische Ergebnis vorweg: das gab es in der 16er Klasse noch nie: eine Meisterschaft ohne einen Meister, eine Bestenermittlung ohne besten Segler.  

Ein Ausflug in die Historie: Walter Riedel gab bei der Stiftung im Jahr 1994 dem Pokal der 16 m² S-Jollenkreuzer, nationale Konstruktionsklasse des Deutschen Segler-Verbandes – auch „Ofenrohr“ oder „Schirmständer“ unter Eingeweihten genannt, auf jeden Fall einem der schwersten Pokale der Segler-Geschichte, weitaus schwerer als die „bodenlose Kanne“ des America´s Cup mit nur knapp 4 kg –  extra eine Ausschreibung mit, nach der der Pokal in mindestens 4 Wettfahrten ausgesegelt werden muss, und das auch aus gutem Grund: wer den 16er-Pokal erringen will, soll sich anstrengen.

 Damit sind wir auch beim Thema: Ammersee im Juli 2010.

Die Vorzeichen waren günstig, war es doch im Mai und Juni so kalt in den südlichen Gefilden, und wurde es in der Woche vor der Internationalen Bestenermittlung 2010 doch so warm. Wir brüteten in Norddeutschland bei 36°, als wir die „Lahme Ente“ reisefertig machten.

Doris hatte auch dem Wetter entsprechend gepackt, davon später noch mehr. Dank Klimaanlage in Paschi´s Mobil gelangten wir am Freitag  nach rund 11stündiger Fahrt um 17.00 in Eching an, wo schon Offergeld´s „Mon Cheri“  und Altvater´s „Erbe“ an der Boje vor dem Echinger Segelclub im Ammersee hingen.

Nach der Begrüßungsrunde fühlten wir Norddeutschen uns gleich gut aufgehoben, ein Bier unter Freunden und das Ammersee-Feeling stellte sich ein. Rasch die „Lahme Ente“ ins Wasser, welch ein Genuss nach dem durch Algen belasteten Dümmer, ins weich lichtdurchflutete warme Wasser des Ammersee zu tauchen, um abzukühlen. (Aber nichts gegen den Dümmer gesagt, auch der hat seine eigenen Reize!).

 Ich habe seit 1987 kaum eine Meisterschaft ausgelassen,  interessant war daher für mich, wie viel „neue“ Boote dabei waren und auch Segler, die ich noch nicht kannte.

 Es muss ein großer Reiz darin liegen, wenn man bei ebay ein Schiff aus den 70er Jahren für wenig mehr als 1.000 € ersteigern kann, Mast, Schwert und Ruder verfeinert bis hin zu Kohlefaser-Material, dazu einen Satz neue Segel packt und schon ein absolut wettbewerbsfähiges Boot sein eigen nennt. Einige meinen zwar, der S-Jolli sehe aus wie eine englische Telefonzelle, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und schnell sind die Dinger trotz des komischen Risses auch. Da liegt ein Potential brach, das habe ich nicht für möglich gehalten. Also, Freunde des Low-Budget-Sailing, wer da nicht auf den 16er-Jollenkreuzer kommt, ist selbst schuld. Mich jedenfalls habt Ihr völlig überzeugt!.....

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. August 2010 um 08:24 Uhr
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Dritter Wettfahrttag am Donnerstag mit einer Wettfahrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 22. Juli 2010 um 17:09 Uhr

 Am Mittwoch kein Wind und am Donnerstag nur eine WF!

Der Hochsommer fordert seinen Tribut. Statt Segeln gab es dann Wassergymnastik im seichten Ufergewässer mit Hans-Werner Kneusels und sage und schreibe zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Am Donnerstag dann erst einmal das gleiche Bild. Der Wettfahrtleiter setze auf den am See typischen Südwind in der Früh von 07:00 bis 10:00 Uhr und so war der erste Start auch auf 07:00 Uhr angesetzt. Leider stellte sich der Wind nicht ein und so konnten alle dann zum zweiten Wassergymnastiktermin um 13:00 Uhr in den See.

Um 15:00 stand der Nordwind dann einigermaßen stabil und die zweite Wettfahrt zur IDB wurde angeschossen und siehe da, mit einem kleinen Einbruch stand der Wind die gesammte Wettfahrt durch und wurde immer stabiler, mit nur kleinen Drehern.

Marianne und Rainer Altvater S 426 kamen direkt am Startschiff gut weg und gingen sofort rechts raus, gefolgt von Wilhem & Paschy Beckmann S 399. Marianne gab ihre Position erst kurz vor dem Luvfass zur zweiten Runde ab, konnte aber einen dichten Abstand auf Wilhelm bis ins Ziel halten.

Die Bayernteams auf den folgenden 3 Plätzen lieferten sich mal wieder spannende Fights. Robert Ness & Sepp Hammerlindl S 444 konnten sich gegen Jochen Steuerer & Hans Kagerer S 354 behaupten, die wiederum in einen knappen Finish die Geschwister Stefan & Ute Kaiser S 441 auf den 5.Platz verwiesen.

In der B-Wertung lagen Wolfgang Krallmann S 390 vorne und verwiesen ihre Duisburger Clubkameraden Kalle Danielzik & Jürgen Korfmann S 331 auf den Zweiten Platz. Dritte wurden Günter Dörricht & Dr. Günter Schmidt S  233 vom Echinger Segelclub.

Drücken wir der Wettfahrtleitung und den Seglerinnen und Seglern alle Daumen, damit am Freitag noch die notwendigen Wettfahrten zustande kommen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. Juli 2010 um 17:27 Uhr
 
Erster Tag der IDB mit einer Wettfahrt. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 21. Juli 2010 um 10:19 Uhr

Ein Lauf konnte gesegelt werden!

Nach der feierlichen Eröffnung der IDB durch den Echinger Bürgermeister und den 1.Vorsitzenden des ESC ging es zügig auf´s Wasser um die erste Wettfahrt zu segeln. Leider blieb es dann auch bei einem Lauf der der Wind legte sich nach dem Mittag schlafen.

Zum Rennen: die gewieften und vermeintlichen Revierkenner versuchten es am Pinend und mit dem Nordschlag zum "Nackerltenstrand", der Rest probierte es vom Startschiff aus zum Luvfass zu kommen. Was war nun besser? Steffi Offergeld und Sabine Krallmann S 440 lagen richtig; sie starteten am Schiff und ging rechts raus, Marianne & Rainer Altvater bevorzugten das Pinend, legten dann aber um und fuhren als zweite ums Luvfass.

Beide Boote wechselten ein ums andere Mal die Postion, am Ende lagen die zwei Duisburgerinnen vorn. Die nächsten drei Positionen waren hart umkämpft. Wilhelm & Paschy Beckmann S 399 kämpften sich nach einem 720er-Kringler konstant nach vorn und konnten dann noch Robert Ness und Sepp Hammerlindl S 444 mit einer halben Bootslänge auf den vierten Platz schieben.

Jochen Steuerer & Hans Kagerer S 354 begnügten sich in diesem Lauf damit, ihre Clubkonkurenz -Stefan und Ute Kaiser S 441 - " zu deckeln ", sie fuhren einen sicheren fünften Platz ein und hielten die "Kaiser´s" auf Platz 6.

Morgen mehr.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Juli 2010 um 06:12 Uhr
 
Die "Beckmänner" gewinnen Höppner Preis! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 20. Juli 2010 um 11:31 Uhr

Herzlichen Glückwunsch an Wilhelm & Paschy Beckmann S 399!

Nach dem Ruhetag am Sonntag klangen auch die Protestwehen aus und so fuhren am Montag alle mit der gebotenen Fairness ihren Rennen.

Der Wettfahrtleiter, Phillip Karlstetter, konnte es nicht besser treffen. Bei Wind um die 11 kts (mit kleinen Spitzen auf 13-14) und sehr stabiler Richtung konnten 3 tolle Wettfahrten gesegelt werden.

Mit einem guten Start am Starschiff setzten sich Frank Wiesner & Doris Früsmer S 445 sofort ab und fuhren einen Start-Ziel-Sieg ein. Leider hielt dies in den folgenden WF nicht an. In diesem  Rennen kamen Wilhelm & Paschy in einem knappen Finish vor Marianne & Rainer Altvater S 426 auf den zweiten, Altvaters auf den dritten Platz.

Den vierten Lauf konnten nun Wilhelm & Paschy für sich entscheiden, dicht gefolgt von Marianne & Rainer und dem einheimischen Jochen Steuerer und Hans Kagerer S 354. 

Den fünften und letzten Lauf des Preises konnten noch einmal Wilhelm & Paschy für sich entscheiden, nun vom Ammeseeteam Robert Ness & Sepp Hammerlindl S 444 und den Duisburgerinnen Steffi Offergeld & Sabine Krallmann S 440 verfolgt. Marianne & Rainer Altvater gaben mit einem fünften Platz einige wichtige Punkte ab.

Damit sah dann das Ergebnis in der A-Wertung wie folgt aus:

Erste wurden Wilhelm & Paschy Beckmann S 399. Zweite wurden Robert Ness und Sepp Hammerlindl S 444 und auf den dritten Platz kamen Marianne & Rainer Altvater.

In der B-Wertung, die immerhin die Hälfte des gesamten Feldes ausmachte, wurde genau so hart gekämpft wie vorne. Herrlich anzusehen, wie hier auch alle unter Spinnaker kämpfen. Wir gratulieren zum 1. Platz Reiner & Beate Herget S 343. Auf den zweiten Platz kamen Kalle Danielzik & Jürgen Korfmann S 331. Dritte wurden Hilmar Härtel & Martin Oppermann S 425.

Der Höppner-Preis klang mit einem langen, feuchtfröhlichen Seglerhock aus, zu dem insbesondere der selbstgebrannte Quittenbrand von Reiner Herget beitrug. War lecker das Zeug!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Juli 2010 um 14:51 Uhr
 
Höppner-Preis zweiter Tag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 19. Juli 2010 um 13:20 Uhr

Montag war ein wunderschöner Badetag!

Das heißt für die Nichtsegler übersetzt: kein Wind, also auch keine Wettfahrten. Die Wettfahrtleitung ist aber voller Hoffnung, denn  "das neue " angesagte Wetterprogramm kommt aus Spanien und sagt für Montag besten Segelbedingungen vorher!

Asta la vista, baby! Dann halt am Montag drei Wettfahrten.

 

So long

Euer Webmaster Rainer

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Juli 2010 um 11:35 Uhr
 
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