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Bericht zum
Europacup der 16-m²-Jollenkreuzer
beim Burgenländischen Yachtclub Rust/Neusiedler See/Austria
04.08.-08.08.2012
von Philip Karlstetter, ESC
Bereits so um die Weihnachtszeit 2011 rief Robert Neß bei mir an, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm im nächsten Sommer zum Neusiedler See zu fahren, 16-er-Euro zu segeln, „dort hat’s viel Wind, da brauch‘ ich Dei‘ Gwicht“. Nachdem ich dort bereits eine 15-er-Euro gesegelt bin (Mörbisch) und auch im 20-er bereits dort war (Rust) kannte ich das Revier gut und wusste, dass ich da mit dabei sein wollte. Also sagte ich kurz entschlossen zu. Gleich daran im Anschluss ging’s an die Quartiersuche, leider völlig erfolglos (angeblich bereits alles ausgebucht), also buchte ich mich am 4. Januar 2012 (!) im Campingplatz zu Rust ein.
Die Zeit vergeht ja wie bekannt im Fluge, und so rückte der Regattatermin am wunderbaren Neusiedler See schnell näher. Zum Training fuhren wir kurz zuvor noch eine Yardstick-Regatta hier am Ammersee mit. Mit unserem 2. Platz fühlten wir uns „fit“ für das Abenteuer in Österreich. Um auch wirklich nichts zu verpassen, entschieden wir uns, bereits am Freitag, 03.08.12 anzureisen, wobei angemerkt werden muss, dass wir mit nur ca. 600 km eine durchaus angenehme Distanz hatten, die armen „Nordlichter“ taten uns bei den vorherrschenden Temperaturen leid. Aber wir waren nicht die ersten, die am Steppensee ankamen. In der äußerst angenehmen Atmosphäre des Burgenländischen-Yachtclubs in Rust ließ es sich auf der gewaltigen (Steg)Anlage bestens aushalten und „urlauben“.
Kranen, Maststellen, Vermessen und all der Kram gingen völlig geräuschlos über die Bühne, ausreichend Liegeplätze wären für mind. 30 Schiffe vorrätig gewesen. An dieser Stelle muss unseren Freunden aus Österreich Peter Zotti, Poldi (Nachname ?) und Clemens Zotti ein ganz dickes Dankeschön gesagt werden. Sie waren die „Kümmerer“, die sich zu jeder Tages- und auch Nachtzeit wirklich um alles kümmerten. Ich denke im Namen aller 16-er zu sprechen, dass dies ganz große Gastfreundschaft war!

So langsam wurde es ernst. Die Tage vor Wettfahrt-Beginn waren geprägt von eher lauen bis leichten Winden, aber von Temperaturen die immer über 30°C lagen und bereits leichte körperliche Bewegungen zu Schweißausbrüchen führten. Dieser Flüssigkeitsverlust musste natürlich unbedingt ergänzt werden. Die Favoriten hierzu waren Eiswasser mit Zitrone oder ein leichter Sommerspritzer. Abends tat dann auch das eine oder andere Bierchen ganz gut.
Am ersten Wettfahrttag hatten wir dann gleich mal drei Läufe bei herrlichstem Wetter und so um die 2-3 Bft. Herz, was willst Du mehr? Wir mussten lernen, dass der Weg zur Regattabahn ein weiter war, 30 Minuten waren mindestens einzuplanen, um aus der Bucht von Rust dorthin zu gelangen. Dass Beckmann/Beckmann alle sechs gewerteten Läufe mit einem überragenden 1. Platz belegt haben, hat sich bestimmt in der 16-er Gemeinde längst herumgesprochen. [ ...... ]
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